Ein Nutzfahrzeug im UAE zeigte während der Geradeausfahrt ein normales Verhalten des Kraftstoffsystems und der Aufladung.
Nach wiederholten Lenkmanövern bei niedriger Geschwindigkeit in einer Hofumgebung blieb die berechnete Motorlast jedoch erhöht, auch nachdem das Lenkrad wieder in Richtung Mittelstellung zurückgekehrt war.
Der Dieselmotor schien eine Zubehörlast zu tragen, die hätte abnehmen sollen.
Die Techniker untersuchten daher, ob der hydraulische Kreislauf der Servolenkung korrekt entlastetsollen.
Ein hydraulisches Servolenkungssystem kann während folgender Situationen einen relativ hohen Pumpenaufwand erfordern:
Sobald die Lenkanforderung abnimmt, sollten auch der hydraulische Druck und das Pumpendrehmoment gemäß der Systemauslegung reduziert werden.
Die gewünschte Sequenz ist:
Lenkanforderung steigt → Pumpendruck-/Durchflussbedarf steigt → Lenkmanöver endet → Druckbedarf sinkt → Pumpenlast sinkt
Wenn das System bei hohem Druck verbleibt, liefert der Motor weiterhin unnötiges Drehmoment.
Mögliche Bereiche umfassten:
Die genaue Architektur variiert je nach Fahrzeug.
Die Techniker verließen sich daher nicht auf einen universellen Lenkungsdruckwert.
Eine motorgetriebene Servolenkungspumpe bezieht Drehmoment direkt vom Motor.
Wenn die Pumpe nach Beendigung der Lenkeingabe stark belastet bleibt, kann das Fahrzeug Folgendes aufweisen:
Das Kraftstoffsystem reagiert möglicherweise korrekt auf eine mechanische Last, die nicht mehr vorhanden sein sollte.
Anstatt nur das Lenken am vollen Anschlag zu testen, beobachtete die Werkstatt, was nach dem Lenkereignissollen.
Der kritische Vergleich war:
während der Lenkanforderung
vs.
nachdem die Anforderung hätte enden sollen.
Wenn die hydraulische Last hoch blieb, verschob sich die Fehlergrenze in Richtung der Entlastungsfunktion.
Servicefahrzeuge, die in engen Höfen betrieben werden, können häufige Lenkmanöver bei niedriger Geschwindigkeit durchführen.
Dies aktiviert wiederholt das hydraulische Lenksystem und erleichtert die Beobachtung abnormalen Entlastungsverhaltens.
Zubehörsysteme sollten nicht nur bei Aktivierung, sondern auch dann bewertet werden, wenn sie Last freigebensollen.
Ein hydraulisches System, das seine Hauptfunktion erfüllt, aber nicht entlastet, kann dennoch zu einem erheblichen Motorleistungsproblem werden.
Ja. Eine übermäßige hydraulische Pumpenlast kann Motordrehmoment verbrauchen.
Nein. Ein Fehler kann auch darin bestehen, dass der Druck nach Beendigung der Lenkanforderung nicht reduziert wird.