Ein schweres Dieselfahrzeug in der Schweiz zeigte eine ungewöhnliche Beziehung zwischen Antriebsstrangbetrieb und Motorsteuerungsverhalten.
Mit dem Getriebe in neutraler Lage und der Kupplung freigelassen, lief der Motor normal.Die ECU hat intermittierende Drehzahl- oder Synchronisierungsunregelmäßigkeiten erfasst.Die elektrische Kontrolle des Injektors und der grundlegenden Positionssensoren der Kurbelwelle ergaben keine konstanten Mängel.
Da die Symptome wiederholt auftraten, wenn axiale Kraft durch das Kupplungssystem angewendet wurde, erweiterten die Techniker die Diagnose aufEndspiel der Kurbelwelle mit Schublager.
Eine Kurbelwelle ist so konzipiert, dass sie sich dreht und gleichzeitig durch Schublageroberflächen axial gesteuert wird.
Wenn die Kupplung mit einem manuellen Getriebe betrieben wird, kann eine axiale Last auf die Kurbelwelle übertragen werden.
Die mechanische Kette kann so vereinfacht werden:
Anbringung der Kupplung → Achskraft → Schubfläche der Kurbelwelle → Kurbelwellenbewegung
Eine geringe Anzahl von vom Hersteller angegebenen Endspielen ist normal.
Wird das Schublager übermäßig abgenutzt, kann sich die Kurbelwelle weiter bewegen als vorgesehen.
Abhängig von der Motorarchitektur kann die axiale Bewegung der Kurbelwelle die Beziehung zwischen
Das Diagnosekonzept lautet:
Kurbelwelle bewegt sich axial → Sensor-/Zielgeometrie ändert sich → Signalqualität ändert sich → ECU-Synchronisierung wird instabil
Dieser Mechanismus ist sehr motorspezifisch und sollte nicht auf jede CKP-Anordnung verallgemeinert werden.
Anstatt den Fehler nur anhand der Drehzahlen zu bewerten, verglichen die Techniker mehrere Zustände:
Das Motorgeschwindigkeitssignal blieb stabil.
Die Synchronisierungsunregelmäßigkeit könnte wahrscheinlicher werden.
Manchmal ging das Signal wieder normal.
Diese wiederholbare Verbindung zwischen einem mechanischen Eingang und einem elektronischen Symptom lieferte einen wichtigen Hinweis.
Die Kontrollen umfassen:
Ziel war es, festzustellen, ob das Sensorsignal aufgrund des Sensors selbst versagt oder weil sich die mechanische Referenz bewegt.
Wenn die ECU eine zuverlässige Bezugsposition für die Kurbelwelle verliert, können die Einspritzzeit und die Aktivierungslogik beeinträchtigt werden.
Der Fahrer kann Folgendes erleben:
Die Injektoren sind möglicherweise mechanisch normal.
Dieser Schweizer Fall zeigt, wie sich ein mechanisches Problem mit der Freizügigkeit als ein Fehler der elektronischen Spritzgesteuerung erweisen kann.
Der wichtige Unterschied besteht darin:
Der Sensor erzeugt ein schlechtes Signal von selbst.
Gegenüber
Der Sensor erhält eine veränderte mechanische Geometrie, weil sich die Kurbelwelle übermäßig bewegt.
Wenn Synchronisierungsfehler stark mit der Anbringung der Kupplung verbunden sind, ist die axiale Steuerung der Kurbelwelle bei kompatiblen Motorenkonstruktionen zu berücksichtigen.
Bei einigen Sensor- und Zielanordnungen kann eine übermäßige axiale Bewegung die Sensorgeometrie verändern.
Nein. Auch Verkabelung, Sensoren, Kupplungskomponenten und Steuerungssysteme sollten ausgewertet werden.