Bei einem repräsentativen kommerziellen Dieselfall in St. Vincent und den Grenadinen handelte es sich um einen Motor, der bei niedrigerer Drehzahl ungleichmäßig lief, bei veränderten Betriebsbedingungen jedoch ruhiger wurde.
Die Prüfung der Einspritzdüsen ergab keinen eindeutigen zylinderspezifischen Kraftstofffehler.
Der Workshop untersuchte daher einen anderen Teil der Verbrennungsqualität:wie die Ansaugluft vor dem Eintritt in den Zylinder organisiert wurde.
Viele Dieseldiagnosen konzentrieren sich darauf, ob genügend Luft in den Motor gelangt.
Einige Ansaugsysteme steuern auch dieBewegungdieser Luft.
Sofern vorhanden, können Drallklappen oder ähnliche Ansaugkontrollmechanismen den Luftstrom durch bestimmte Krümmerkanäle verändern.
Dies kann die Zylindermischung unter ausgewählten Betriebsbedingungen beeinflussen.
Das Symptom war bei niedriger Motordrehzahl am stärksten.
Der Workshop verglich:
Wenn die Drallregelung so ausgelegt ist, dass sie bei niedrigeren Geschwindigkeiten aktiver arbeitet, kann ein Fehler in diesem Bereich am deutlichsten sichtbar werden.
Zu den potenziellen Bereichen gehörten:
Eine vom Steuergerät befohlene Bewegung beweist nicht, dass sich die interne Klappe tatsächlich bewegt hat.
Ein auf dem Prüfstand getesteter Injektor liefert Kraftstoff unter kontrollierten Bedingungen.
Es reproduziert nicht das tatsächliche Luftbewegungsmuster des Zylinders.
Somit kann ein Zylinder zwar mit einer akzeptablen Kraftstoffmenge versorgt werden, weist aber dennoch eine schlechte Gemischbildung auf.
Dadurch entstand eine sinnvolle Trennung:
Kraftstoffaufbereitung an der Zapfpistole
gegen
Luft-Kraftstoff-Mischung im Zylinder
Der Workshop vermied es, die Drallregelung zu verwechseln mit:
Diese Systeme können interagieren, aber die Drallregelung hat bei damit ausgestatteten Motoren einen bestimmten Zweck.
Die Untersuchung folgte:
Rauheit bei niedriger Drehzahl → Injektorzeichen normal → Verwirbelungsbefehl überprüft → Tatsächlicher Mechanismus überprüft → Zustand des Verteilers überprüft → Zylinderreaktion verglichen
Der Fall St. Vincent und die Grenadinen zeigt, warum die Dieselverbrennung nicht auf „Luftmenge plus Kraftstoffmenge“ reduziert werden sollte.
Auch das Muster der Luftbewegung im Zylinder kann eine Rolle spielen.
Bei Motoren mit Drallregelung kann eine abnormale Luftströmungsorganisation zu einer unruhigen Verbrennung führen.
Nein. Die Ansaugarchitektur muss für den jeweiligen Motor bestätigt werden.