Bei einem in Kanada eingesetzten Bagger kam es auf einer Seite zu einer verringerten Fahrleistung, während die Ausleger-, Stiel- und Schwenkfunktionen normal blieben.
Das obere Hydrauliksystem erzeugte einen normalen Arbeitsdruck und der verdächtige Fahrmotor zeigte nicht sofort einen eindeutigen internen Fehler.
Da das Problem Funktionen am Unterwagen betraf, während die Hydraulik des Oberwagens stabil blieb, konzentrierten sich die Techniker auf die Komponente, die Hydrauliköl über die Drehverbindung zwischen Ober- und Unterwagen überträgt: dieMitteldrehgelenk.
Ein Bagger kann seinen Oberwagen kontinuierlich drehen und gleichzeitig die darunter liegenden Fahrmotoren weiterhin mit Hydrauliköl versorgen.
Der Fließweg ist:
Hauptsteuerventil → Mitteldrehgelenk → Unterwagen-Hydraulikleitungen → Fahrmotoren
Im Inneren des Drehgelenks befinden sich mehrere separate Hydraulikkanäle und Dichtungselemente.
Diese Durchgänge müssen auch dann isoliert bleiben, wenn sich der Oberwagen relativ zum Unterwagen dreht.
Wenn interne Dichtungen abgenutzt oder beschädigt sind, kann Öl von einem Kanal in einen anderen gelangen.
Das Ergebnis kann sein:
Druck wird an einen Fahrkreis gesendet → Ein Teil des Durchflusses leckt intern → Ein anderer Anschluss erhält unbeabsichtigten Druck oder Rückfluss → Die Fahrkraft sinkt
Es ist kein externes Ölleck erforderlich.
Das Drehgelenk kann trocken erscheinen und gleichzeitig die hydraulische Trennung im Inneren verlieren.
Ausleger-, Arm- und Schwenkkreise können größtenteils innerhalb der oberen Struktur verbleiben.
Der Transportstrom muss jedoch den zentralen Drehpunkt kreuzen.
Dadurch entstand eine starke diagnostische Grenze:
Normale hydraulische Reaktion.
Eine Seite ist schwach, das Druckverhalten stimmt nicht mit dem Motor allein überein.
Der Ort des Symptoms unterstützte daher die Untersuchung der rotierenden Schnittstelle.
Techniker im Vergleich:
Tests mit der oberen Struktur in verschiedenen Drehwinkeln können bei einigen Konstruktionen ebenfalls nützliche Informationen liefern, obwohl die Verfahren maschinenspezifischen Sicherheitsanforderungen entsprechen müssen.
Ein gesunder Ersatzmotor hängt immer noch davon ab, dass der richtige Durchfluss ihn erreicht.
Wenn durch das mittlere Drehgelenk Öl zwischen den Anschlüssen austreten kann, kann es sein, dass der Motor weiterhin einem verringerten Druck oder Durchfluss ausgesetzt ist.
Der wichtige Unterschied ist:
Der Motor kann keine hydraulische Energie umwandeln
gegen
hydraulische Energie geht verloren, bevor sie den Motor erreicht.
Ein Fehler im Achsantrieb führt zu mechanischem Widerstand nach dem Hydraulikmotor.
Die Leckage in der Mitte des Drehgelenks reduziert die hydraulische Energie vor dem Motor.
Beides kann zu einer einseitigen Reiseschwäche führen, Druck- und Temperaturmuster können jedoch unterschiedlich sein.
Die Baggerdiagnose profitiert von der Nachverfolgung des Systems entsprechend der Maschinenarchitektur.
Wenn die Funktionen der oberen Struktur normal bleiben, das Fahrverhalten jedoch abnormal ist, wird die rotierende hydraulische Schnittstelle zwischen den beiden Strukturen zu einer wichtigen Diagnosegrenze.
Ja. Interne Dichtungen können eine Leckage zwischen den Anschlüssen ermöglichen, während die Außenseite trocken bleibt.
Ja. Ein Fehler, der einen bestimmten internen Durchgang betrifft, kann einen Stromkreis stärker beeinträchtigen als andere.