Diesel Derate Fallanalyse: Warum normaler Kraftstoffdruck nicht beweist, dass der Motor frei von SCR/DEF Drehmomentbeschränkung ist
Fallart: Technische Nachbehandlung Fallanalyse
Anwendung: Dieselmotor mit SCR
Diagnosefokus: Steuergerät-Leistungsreduzierung / DEF-SCR-System
Ein Fahrer kann berichten, dass ein Dieselmotor "keine Leistung bringt" und davon ausgehen, dass das Kraftstoffsystem nicht genug Kraftstoff liefern kann.
Moderne Emissionssysteme schaffen eine weitere Möglichkeit:
das Steuergerät kann das Drehmoment absichtlich begrenzen.
Mechanische Fähigkeit und erlaubtes Drehmoment sind unterschiedlich
Der Motor kann haben:
- korrekter Raildruck;
- ausreichender Ladedruck;
- normales Einspritzverhalten;
während das Steuergerät das befohlene Drehmoment aufgrund eines Nachbehandlungsfehlers einschränkt.
Dies ist nicht dasselbe wie eine mechanische Unfähigkeit, Leistung zu erzeugen.
SCR-bezogene Steuerung kann das Fahrerlebnis beeinflussen
Abhängig vom System und den Vorschriften können Nachbehandlungsfehler gestufte Warnungen oder Drehmomentbegrenzungen auslösen.
Relevante Systeme können beinhalten:
- DEF-Qualität;
- DEF-Dosierung;
- NOx-Sensoren;
- SCR-Effizienz;
- Tankfüllstand;
- Systemtemperatur.
Angefordertes Drehmoment prüfen
Vergleichen Sie, wenn möglich:
Forderung des Fahrers
mit
vom Steuergerät erlaubtes/angefordertes Drehmoment.
Wenn das Steuerungssystem die Kraftstoffzufuhr absichtlich begrenzt, kann der tatsächliche Raildruck der reduzierten Anforderung immer noch perfekt folgen.
Warum Kraftstoffsystemteile normal testen können
Das Kraftstoffsystem führt die Anweisung des Steuergeräts aus.
Das Problem liegt auf einer höheren Steuerungsebene.
Daher:
geringe Fahrzeugleistung
bedeutet nicht immer
geringe Kraftstoffsystemkapazität.
Fall Fazit
Die Diagnose von Diesel-Leistungsschwäche sollte feststellen, ob der Motor Drehmoment "nicht erzeugen kann" oder ob das Steuerungssystem die volle Drehmomentleistung "nicht zulässt".